Friseurinnung Dresden

Die Handwerksinnung ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und führt den Namen Friseurinnung Dresden. Ihre Fachgebiete umfassen das Friseurhandwerk und ausgewählte kosmetische Inhalte. Sie ist Träger des Friseurausbildungszentrums der Friseurinnung Dresden. In der Friseurinnung Dresden sind Saloninhaber aus der Landeshauptstadt Dresden und dem ehemaligen Landkreis Dresden organisiert.

Die Friseurinnung Dresden hat bereits viele Mitglieder. Seit 1992 besitzt die Friseurinnung Dresden die Prüfungsermächtigung. Seit dem 01.08.2008 werden die Azubis nach der neuen Ausbildungsordnung ausgebildet. Die Ausbildung endet mit der gestreckten Gesellenprüfung. Das Ziel der Prüfungen ist es, der Qualitätsoffensive des Friseurhandwerks gerecht zu werden. Die daraus resultierenden hohen Maßstäbe sollen durch gute Ergebnisse der Prüflinge untermalt werden. Dem Kunden im Salon wird damit die Sicherheit einer erstklassigen Dienstleistung gegeben.

Schwerpunkte der Innungsarbeit

(aus der Satzung vom 10. Dezember 1998)

Die Förderung der gemeinsamen gewerblichen Interessen der Innungsmitglieder durch

  • eine vermittelnde Rolle zwischen Meistern, Arbeitnehmern und Auszubildenden
  • die Überwachung und Regelung der Ausbildung
  • die Durchführung der überbetrieblichen Lehrunterweisungen auch höchstem Niveau
  • die Abnahme der Zwischen- und Gesellenprüfungen
  • die Förderung des handwerklichen Könnens der Meister und Arbeitnehmer
  • die unterstützende Beratung der entsprechenden Berufsschulen
  • Unterstützung bei der Durchsetzung der Vorschriften der Handwerkskammer

Weiterhin soll die Handwerksinnung

  • Einrichtungen für die Verbesserung der Arbeitsweise und Betriebsführung ihrer Mitglieder schaffen und fördern
  • bei der Vergabe öffentlicher Lieferungen und Leistungen die Vergabestellen beraten
  • das handwerkliche Pressewesen unterstützen

Die Handwerksinnung kann ihr Tätigkeitsfeld erweitern auf

  • die Bildung eines Ausschusses zur Schlichtung von Lehrlingsstreitigkeiten
  • den Abschluss von Tarifverträgen, falls nicht durch den Landesinnungsverband bereits abgeschlossen
  • die Vermittlung bei Streitigkeiten von Innungsmitgliedern und ihren Auftraggebern
  • die Vertretung ihrer Mitglieder im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen vor den Arbeits- und Sozialgerichte

Organe der Innung

Die Handwerksinnung ist durch drei Organe strukturiert:

  • der Vorstand der Friseurinnung Dresden
  • die Innungsvollversammlung ist die jährliche Zusammenkunft aller Mitglieder, wobei über sämtliche, die Innung betreffenden Angelegenheiten abgestimmt wird
  • die ständigen Ausschüsse:
    • Ausschuss für die Berufsbildung
    • Gesellen- und Zwischenprüfungsausschüsse
    • Rechnungs- und Kassenprüfungsausschuss
    • und der Ausschuss zur Schlichtung von Streitigkeiten zwischen Auszubildenden und Lehrlingen

Der Vorstand und die Geschäftsführung der Friseurinnung Dresden

Der Vorstand der Friseurinnung Dresden besteht aus dem Obermeister, seinem Stellvertreter, dem Lehrlingswart und bis zu zwei weiteren Mitgliedern. Er wird von der Innungsversammlung für vier Jahre gewählt. Dem Vorstand obliegt die Verwaltung der Handwerksinnung.

Innungsobermeister: Robert Klügel
Stellvertreter: Thomas Kleinert
Lehrlingswart: Peggy Kallenbach
 
Kassenwart:                    Andre Besser, Daniel Regmann

Die Geschäfte der Handwerksinnung werden nach den Richtlinien des Vorstandes von dem Geschäftsführer geführt. Seit 1.8.2015 leitet Beatrice Kade die Friseurinnung Dresden als Geschäftsführerin.

Die seit Jahren ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen dem Vorstand und der Geschäftsführung der Friseurinnung Dresden bildet die Grundlage für ihre erfolgreiche Arbeit und ihren anerkannten Ruf unter den Friseurinnungen des Landes Sachsen und darüber hinaus.

Leistungsangebot der Friseurinnung Dresden

  • Kostenfreie Arbeitsvermittlung
  • Internetdatenbank für freie Stellen und freies Fachpersonal
  • Beratung zum Arbeits-, Tarif- und Sozialrecht
  • Vertragsgestaltung
  • Vertretung der Mitglieder vor den Arbeitsgerichten
  • Beratung und Organisation für die Mitgliedsbetriebe
  • Beratung und Angebot günstiger Altersversorgung über das Versorgungswerk
  • zur Durchführung des praktischen Leistungswettbewerbs der Handwerksjugend (In Kooperation mit der HWK Dresden)
  • zu Fördermittelanträgen für die Lehrstellenbereitstellung, Seminare usw. (In Kooperation mit der HWK Dresden)
  • zur Förderung von Begabten und sozial benachteiligten Jugendlichen
  • Hilfe bei der Erledigung von Formalitäten im Lehrlingswesen
  • Kontakt mit der Berufsschule zur Schaffung bestmöglicher Rahmenbedingungen für die Ausbildung
  • Vermittlung von Ausbildungsbetrieben
  • Gewinnung von Mitgliedern für die Fort- und Weiterbildung
  • Zusammenarbeit mit den Bildungsstätten der Handwerkskammer
  • Nutzung eigener Bildungsstätten
  • Existenzgründerberatung
  • Finanz- und Investitionsplanung
  • Förderprogramme und Finanzierungshilfen (In Kooperation mit der HWK Dresden)
  • Fördermittelberatung  (In Kooperation mit der HWK Dresden)
  • Nachfolgeberatung (In Kooperation mit der HWK Dresden)
  • Runder Tisch
  • Unterstützung bei der Betriebsführung
  • Bereitstellung von Checklisten und Formularen für die betriebliche Praxis
  • Beratung, Hilfestellungen und Abwicklung von Schriftverkehr um Umgang mit Lieferanten und Kunden
  • Fachtechnische Beratung (Normen, Vorschriften)
  • Alle wichtigen – brancheneinschlägige – Informationen und Aushänge, die der Betrieb benötigt (ggf. Rabatt für Mitglieder)
  • Vertrieb von Fachliteratur
  • Vertrieb von technischen Regelwerken
  • Ausbildungsverträge
  • Arbeitsverträge
  • Umschulungsverträge
  • Formulare im Personalwesen
  • Lehrgänge zur Existenzgründung
  • Lehrgänge zur betriebswirtschaftlichen Weiterbildung und Unternehmensführung
  • Fachliche Weiterbildung und Lehrgänge zu neuen Technologien und Techniken
  • Unterhalt einer fachlichen Weiterbildungsstelle bzw. Fachschule
  • Fachexkursionen/Fachgruppenreisen
  • Vermittlung von Fachbetrieben an Verbraucher
  • Kontakte zu Wirtschaftspartnern aus Handel und Industrie
  • Unterstützung in Vorbereitung von Betriebsübergaben/-übernahmen
  • Beratung und Vertragsgestaltung
  • Vermittlung von Nachfolgern bei Betriebsaufgabe
  • Nutzung von Gewährleistungs- bzw. Rahmenvereinbarungen mit industrieellen Herstellern und Zulieferern
  • Informationen, Beratung, Seminare
  • Hilfe bei der Abwicklung des Formularwesens
  • Kontakte zu Behörden
  • Pflege des Gemeinsinns und der Berufsehre
  • Handwerkerball
  • Lossprechungsfeier (Gesellenfreisprechung)
  • Betriebsbesichtigungen bei Herstellern
  • Information zu handwerkspolitischen, handwerksrechtlichen und fachlichen Themen
  • Erfahrungsaustausch
  • Aktuelle Fachvorträge/Seminare
  • gegenüber Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft
  • Politische Kontakte, Lobbyarbeiten
  • Branchenvertretungen gegenüber anderen Organisationen, Verbänden
  • Unterstützung bei Kontakten mit Behörden
  • Fachspezifische Info-Dienste
  • Bereitstellung von Fachartikeln
  • Informationen über aktuelle Entwicklungen im fachlichen, technischen und betriebswirtschaftlichen Bereichen
  • Internet für Mitglieder
  • Rahmenverträge über Erstellung eines Internet-Portals
  • geschlossene Nutzerbereiche durch Zugangscode und Passwort
  • Vordrucke zum Download aus dem Internet
  • Informationen per E-Mail
  • Trägergemeinschaft, Zusammenarbeit, Mitwirkung
  • Konjunkturanalyse
  • Ausschuss zur Schlichtung von Lehrlingsstreitigkeiten
  • Marktinformationen
  • Verkaufsförderung und Werbung
  • Organisation von branchenbezogenen Marketingaktionen
  • Information und Beratung
  • Durchführung von Meistervorbereitungslehrgängen
  • Beratung zur finanziellen Förderung
  • Messevorbereitung, -durchführung
  • Fachmessen
  • Standbau und -gestaltung
  • Beteiligung an Messen und Ausstellungen
  • Friseurinnung Dresden
  • Organisation von Messebesuchen
  • Nutzung von Mitgliedschaften in Vereinen und Organisationen
  • Kontaktaufnahme zu Nichtmitgliedern
  • öffentlichkeitswirksame Werbung zum Leistungsangebot
  • Teilnahme an berufsorientierenden Veranstaltungen, z.B. in Mittelschulen, Gymnasien
  • Bereitstellung von Werbemitteln
  • Organisation und Teilnahme an Berufsinformationsbörsen
  • Erstellen eines Informationsorgans
  • Vermittlung von Kontakten zu den Medien
  • Beratung und Unterstützung betriebliche Öffentlichkeitsarbeit
  • Werbung und Darstellung des Handwerks in den Print-Medien, Funk und Fernsehen
  • Präsentation der Gesellen- und Meisterstücke
  • Leistungs- und Sonderschauen
  • Unterstützung von Veranstaltungen der Mitgliedsbetriebe
  • Bereitstellen von Werbemitteln (Videos, Prospekte)
  • Maßnahmen zur Nachwuchswerbung
  • Presseinformation zu aktuellen Themen und Ereignissen
  • Fachartikel in Pressemedien
  • Imagewerbung für Mitgliedsbetriebe
  • Die Mitglieder partizipieren als geldwerter Vorteil von Rahmenvereinbarungen, zum Beispiel:
    Sicherheitstechnischer und arbeitsmedizinischer Dienst
    Günstige Telefonkosten (Festnetz, Mobilfunk)
    GEMA-Gebühren
    Bezug von Fachzeitschriften
    Arbeitsmittelbezug
  • Schulungs- und Veranstaltungsräume
  • Bereitstellung von Tagungstechnik
  • Rechtsberatung/Rechtsbeihilfen
  • Handwerks- und Gewerberecht
  • Wettbewerbsrecht
  • Verwaltungsrecht
  • Mitwirkung bei der Vertragsgestaltung
  • gerichtliche Vertretung
  • Abgabe von Stellungnahmen und Gutachten für die Handwerkskammern bei Bewerbungen als Sachverständiger
  • Auskunft, Vermietung von Sachverständigen
  • Zusammenarbeit mit Zoll- und Landratsämtern
  • Beratung, Aufklärung und ggf. Abmahungen bei Wettbewerbsverstößen
  • in Ergänzung zur betrieblichen Ausbildung sowie zur Vorbereitung auf neue Technologien werden in der Grund- und Fachstufe für Lehrlinge Lehrgänge durchgeführt
  • geförderte berufliche Erstausbildung
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Information und Beratung von Mitgliedern
  • z.B. Nutzung von Fachbetriebszeichen für Mitglieder
  • Vermittlungsstelle zur Beilegung von Streitigkeiten zwischen Handwerkern und ihren Auftraggebern